bringt Ihnen Vorteile!
Dieser Standort ist einer von insgesamt 11 sira-Standorten in Straubing. Träger ist die sira Kinderbetreuung gGmbH. In den Großtagespflegen und Mini-Kitas von sira betreut pro Standort ein Team von 2-3 Betreuungspersonen (plus Springer-Personal) maximal 10-12 Kinder. Durch die kleinen Gruppen wird eine familienähnliche und pädagogisch wertvolle Betreuungsumgebung geschaffen, die gerade für Kinder im Krippenalter Geborgenheit, Sicherheit und individuelle Förderung ermöglicht. Neben einem liebevoll gestalteten Tagesablauf mit Frühstück, Mittagessen, Mittagsschlaf und Nachmittagsbrotzeit setzt jeder Standort seine eigenen individuelle Schwerpunkte und schafft so eine unverwechselbare Lern- und Wohlfühlatmosphäre.
Als Team wollen wir uns nochmals auf 3 Schwerpunkte festlegen, die uns zum einem am Herzen liegen, als auch unsere individuellen Rahmenbedingungen positiv beeinflussen.
Inklusion: Da wir uns Nahe am Stadtzentrum befinden, begegnen uns Themen wie Interreligiosität und Interkulturalität jeden Tag. Dabei ist es uns als Team wichtig, jeden Menschen mit einem offenen Blick zu begegnen und gleichwertig zu behandeln. Hierbei versuchen wir stets einen Rahmen zu schaffen, der sich unserem Gegenüber anpasst. Inklusion meint, ein Umfeld zu gestalten, in dem sich jeder Mensch einfügen kann. In unserer Einrichtung befinden sich Echtzeit-Übersetzungs-Kopfhörer, um etwaige Sprachbarrieren zu umgehen. Bei der Gestaltung von Festen versuchen wir, unseren eurozentristischen Blick zu erweitern und die Feiern offen zu gestalten. So konnten wir beispielsweise ein Lichterfest feiern, um auch muslimische Familien anzusprechen. Dabei kommunizieren wir stets unsere römisch-katholische Sicht auf solche Feste, um Transparenz zu generieren.
Naturerfahrungen: Waldzwerge? Name ist Programm. Grundsätzlich sind wir dankbar dafür, dass wir einen Hof haben, den wir stets absperren können und den wir nutzen dürfen. Jedoch beobachten wir täglich, wie unsere Kinder bei Spaziergängen ihr Explorationsbedürfnis befriedigen können. Wir nutzen oftmals die Möglichkeit, die umliegenden Spielplätze zu besuchen. Die Umgebung weckt währenddessen ein beobachtbares Interesse unserer Waldzwerge. Dies können wir vor Allem beim Wechsel der Jahreszeiten beobachten. Sie bemerken im Frühling das Ergrünen der Blätter. Und kommen im Herbst mit Kastanien. unsere Verbundenheit zur Umwelt erfahren die Kinder eigenaktiv langfristige Kompetenzen. So bekommen sie beispielsweise schon frühzeitig ein Temperaturgefühl. Sie können sich Fragen stellen wie: Kann ich die Jacke ausziehen?... Ist es mir zu warm oder zu kalt?... Wie fühlen sich die Kieselsteine an, wenn ich die Schuhe ausziehe?...
Darüber hinaus lernen wir Waldzwerge, dass mit Naturmaterialien kreatives Gestalten möglich ist und greifen dies dann im Gruppenraum wieder auf.
Bewegungspädagogik: Bewegung begünstigt beispielsweise Abbau von Stress. Deshalb bewegen auch „Wir Großen“ uns vorbildlich mit. Somit haben wir Waldzwerge einen möglichst stressfreien Alltag. Aber wie bewegen wir uns? Wenn wir zum Spielplatz gehen, haben wir zwar immer unseren „Turtle-Bus“ dabei, jedoch sind wir doch fit, oder? Natürlich gilt, jeder kann, niemand muss. Aber wir Waldzwerge sind richtige Spaziergeh-Profis und sagen uns: Die Welt ist unser Spielplatz. Auch unseren Hof nutzen wir zum Bobby-Car fahren und Ballspielen mit unserer anliegenden Nachbargruppe. Sollte uns das Wetter doch mal einen Strich durch die Rechnung ziehen, bauen wir uns im Gruppenraum eine Bewegungsbaustelle auf. Hier nutzen wir beispielweise eine hochwertige Holzrutsche, Balancierelemente, oder unsere modellierbare Couch, zum Laufen, Hüpfen und Toben.