bringt Ihnen Vorteile!
Dieser Standort ist einer von insgesamt 11 sira-Standorten in Straubing. Träger ist die sira Kinderbetreuung gGmbH. In den Großtagespflegen und Mini-Kitas von sira betreut pro Standort ein Team von 2-3 Betreuungspersonen (plus Springer-Personal) maximal 10-12 Kinder. Durch die kleinen Gruppen wird eine familienähnliche und pädagogisch wertvolle Betreuungsumgebung geschaffen, die gerade für Kinder im Krippenalter Geborgenheit, Sicherheit und individuelle Förderung ermöglicht. Neben einem liebevoll gestalteten Tagesablauf mit Frühstück, Mittagessen, Mittagsschlaf und Nachmittagsbrotzeit setzt jeder Standort seine eigenen individuelle Schwerpunkte und schafft so eine unverwechselbare Lern- und Wohlfühlatmosphäre.
Die Eingewöhnung ist essenziell und der wichtigste Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Bildung ist Bindung - eine stabile Bindung zu den Pädagogen und Pädagoginnen ist Voraussetzung dafür, dass Kinder in der Kita lernen, sich ausprobieren und sich wohlfühlen. Wir nehmen uns die nötige Zeit, damit eine vertrauensvolle Beziehung, entstehen kann. Das Kind gestaltet diese Transition wesentlich mit, wir begleiten und orientieren uns dabei feinfühlig an seinen individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten. Somit kann auch der zeitliche Rahmen einer Eingewöhnung sehr variieren. Wir bemühen uns um Kontinuität innerhalb der Übergänge, wiederkehrende Abläufe und Rituale helfen dabei. Der Übergang von der Familie in eine Fremdbetreuung stellt Kinder und Eltern vor große Herausforderungen und erfordert hohe Lern– und Anpassungsleistungen. Das familiäre Gefüge gerät aus dem Gleichgewicht – die Alltagsroutinen passen nicht mehr: Sie müssen sich auf eine neue Umgebung, einen neuen, veränderten Tagesablauf einstellen und tragfähige Beziehungen zu ihren Bezugspersonen in der Krippengruppe aufbauen. Kinder lernen Abschied von den Eltern zu nehmen mit der Gewissheit, dass die Eltern immer wieder zurückkommen. Die Eltern müssen sich vom Kind lösen, Vertrauen in die Einrichtung gewinnen, die Beziehung zu ihrem Kind weiterentwickeln und den eigenen Übergang – oftmals auch mit der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit - bewältigen. Starke Emotionen sind dabei unvermeidlich. Kinder, die diesen Übergang von der Familie in die Kita erfolgreich bewältigen, erwerben dabei vielfältige Kompetenzen und Selbstvertrauen, von denen sie auch in späteren Übergängen ihrer Bildungs- und Erwerbsphilosophie profitieren.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt, ist die Förderung der lebenspraktischen Kompetenzen der Kinder. Kinder wollen die Welt erobern und ihren Alltag selbstbestimmt bewältigen. „Hilf mir es selbst zu tun. Zeige mir wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun“.
Kinder erschließen sich ihre lebenspraktischen Kompetenzen im Umgang mit erwachsenen Bezugspersonen und anderen Kindern ganz von selbst – bestimmte Handlungen werden spielerisch nachgeahmt oder Interesse an bestimmten Tätigkeiten gezeigt. Über Nachahmung lernen sie die Ausführung von Alltagshandlungen, den funktionellen Gebrauch von Gegenständen und die mit ihrer Nutzung verbundenen Fertigkeiten. Essen und Trinken sind gerade für Kleinkinder sehr anspruchsvolle Herausforderungen, die volle Konzentration erfordert - Sinneseindrücke werden verarbeitet und feinmotorische Herausforderungen bewältigt. Der Entwicklungsschritt vom“ versorgt werden“ hin zum sich selbst versorgen können ermöglicht es den Kindern, sich als aktiv und kompetent zu erfahren und ist damit Ausgangspunkt für die Entwicklung eines positiven Selbstbildes.