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PÄDAGOGISCHES KONZEPT
TEIL 01 ♡
Pädagogisches Konzept der Kindertagespflege
happy kids & me
von Magdalena Freitag
Wachsen in Freiheit und Verantwortung - Mit Herz, Hand und Verstand
nach modern pädagogischen Ansätzen und in Anlehnung an Maria Montessori
1. Einleitung / Vorwort
In meiner Kindertagespflege begleite ich bis zu 5 Kinder auf ihrem individuellen
Entwicklungsweg in einer liebevollen, vorbereiteten Umgebung.
Mein pädagogisches Konzept basiert auf modern pädagogischen Grundsätzen wie
Selbstbestimmung, individueller Förderung und einer ganzheitlichen Sicht auf das Kind.
Es ist zusätzlich inspiriert durch die Montessori-Pädagogik, nach dem Leitsatz:
,Hilf mir, es selbst zu tun.
Ziel dieses Konzepts ist es, mein pädagogisches Verständnis und Handeln transparent zu
machen-für Eltern, das Jugendamt und Kooperationspartner.
2. Allgemeine Informationen zur Kindertagespflege
Name der Tagespflegeperson: Magdalena Freitag
Ort: Graf-Recke-Strasse 140 in 40237 Düsseldorf
Stadtteil: Düsseltal/Mörsenbroich
Betreuungszeiten: Montag bis Donnerstag, 8:00 Uhr - 16:30 Uhr
und Freitags 8:00 Uhr- 15:00 Uhr
Betreuungsplätze: max.5 gleichzeitig betreute Kinder
Alter der Kinder: 0 - 4 Jahre
Räumlichkeiten: kindgerecht ausgestatteter Wohnraum mit separatem
Spiel-, Ruhe- und Essbereich
Außenbereich: Garten mit Sandkasten, Rutsche, Wippen und Schaukeln
3. Mein Bild vom Kind und meine pädagogische Grundhaltung
Ich sehe das Kind als aktiven und neugierigen kleinen Menschen mit einem natürlichen
Drang zu lernen und zu wachsen.
Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Interessen und sein
Entwicklungstempo mit. Meine Aufgabe ist es, ihm eine vorbereitete Umgebung zu bieten,
die seine Selbstständigkeit, sein Selbstvertrauen und seine sozialen Fähigkeiten stärkt
Jedes Kind ist ein einzigartiges Wesen mit einem inneren Bauplan seiner Entwicklung.
(nach Montessori)
Zentrale pädagogische Werte:
Wertschätzung und Achtsamkeit
Verlässliche Beziehungen
Freies Spiel als Lernform
Partizipation und Mitbestimmung
Individualität und Sellbsttätigkeit
4. Tagesablauf
Ein klar strukturierter, aber flexibler Tagesrhythmus gibt den Kindern Sicherheit:
Uhrzeit und Aktivität:
08:00 - 09:00 Ankommen, freies Spiel
09:00 09:30 Gemeinsames Frühstück
09:30 - 11:00 Angebote (Spiele mit Montessori-Materialien)
11:00 - 11:45 Freispiel / Gartenzeit
12:00 - 12:30 Mittagessen
12:30 - 14:00 Ruhe-/Schlafzeit
14:00 - 15:30 Snack / Nachmittagsangebot / Abholzeit bis 16:30
5. Pädagogische Schwerpunkte und Grundsätze
a)_Modern_pädagogische Ansätze
Kindzentrierung und individuelle Entwicklungsbegleitung
Lebensweltorientierung: Alltag als Lernfeld
Bindungsorientiertes Arbeiten
Stärkung von Autonomie, Resilienz und sozialen Kompetenzen
b)_ Montessori-Elemente
Einsatz von Montessori-Materialien (Alles aus Holz und Stoff: Sortieraufgaben und
praktische Übungen des täglichen Lebens)
PÄDAGOGISCHES KONZEPT
TEIL 02 ♡
Förderung der Selbsttätigkeit (,Hilf mir, es selbst zu tun)
Stilleübungen, geordnete Umgebung, klare Strukturen
Beobachtung statt Bewertung
6. Eingewöhnungskonzept
Die Eingewöhnung erfolgt nach dem Berliner Modell. Sie ist individuell gestaltet und
richtet sich nach dem Tempo des Kindes. Die Eltern werden aktiv einbezogen, um eine
stabile Beziehung zur Tagespflegeperson aufzubauen.
Phasen:
1. Kennenlernen und Kurzbesuche
2. Erste Trennungsversuche
3. Ausbau der Trennungszeit
4. Vollständige Eingewöhnung mit Rückzug der Eltern
7. Ernährung, Pflege und Hygiene
Gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit regionalen Produkten
Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet
Beachtung kultureller und religiöser Essgewohnheiten
Tägliche Pflege (Wickeln, Händewaschen) als Beziehungsmoment
Hygienestandards gemäß IfSG
8.Beobachtung und Dokumentation
Ich beobachte jedes Kind systematisch und dokumentiere seine Entwicklung in einem
Portfolio mit Fotos, Lernfortschritten und besonderen Momenten. Zusätzlich führe ich
regelmäßige Reflexionsgespräche mit den Eltern, um gemeinsam die Entwicklungsschritte
zu begleiten
9. Zusammenarbeit mit den Eltern
Eltern sind Experten_für ihr Kind
Ich sehe sie als gleichberechtigte Partner im Betreuungsprozess
Zusammenarbeit bedeutet:
Regelmäßige Entwicklungsgespräche
Täglicher Tür-und-Angel-Austausch
Transparente Kommunikation
10. Besonderheiten bei Kindern unter 1 Jahr
Gerade bei sehr kleinen Kindern achte ich besonders auf:
Feinfühlige Bindungsgestaltung
Körperkontakt und Blickkontakt
Klare Rituale und Wiederholungen
Sprachliche Begleitung aller Handlungen
11. Kooperation und Vernetzung
Ich _pflege Austausch _mit:
anderen Tagespflegepersonen
der Fachberatung des Jugendamtes
Fortbildungseinrichtungen
Familienzentren / Kitas im Stadtteil
12. Urlaubsregelung / Vertretung bei Krankheit
Jrlaubszeiten werden den Eltern frühzeitig mitgeteilt (mind. 1 Monat vorher)
Eine qualifzierte Vertretungsperson steht bei Bedarf zur Verfügung
(Treppengitter, Steckdosenschutz etc.)
Erste-Hilfe-Kurs am Kind regelmäßig absolviert
Schutzauftrag gemäß 8a SGB VI
Hygienekonzept liegt vor
14. Literatur I Quellen
Knauf, T./Dix, G. (2023): Handbuch Pädagogische Ansätze
KiBiz NRW 17
SGB VIIl 8a
Richtlinien zur Förderung von Kindern in Kindertagespflege Düsseldorf (2024)