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Mein Name ist Olha Brezhnieva, ich bin 46 Jahre alt (geb. 9.12.1977). Mein Heimatland ist die Ukraine, aber jetzt wohne ich in Deutschland, in Köln, mit meiner Tochter Julia (geb. 16.06.2000).
In der Ukraine habe ich zuerst einen Studienabschluss als Dipl.-Ingenieurin gemacht und fünf Jahre als Ingenieurin in einem Bergwerk gearbeitet. Danach habe ich ein pädagogisches Studium abgeschlossen und in einem privaten Kinderzentrum als Lehrerin gearbeitet. Ich habe die Fächer Mathematik, Logik, Ukrainisch, Sport und Kunst unterrichtet und dabei einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Kindern gesammelt. Hier in Deutschland möchte ich weiter mit Kindern arbeiten und meine pädagogischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Es macht mir Freude, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Meine internationalen Erfahrungen und mein Hintergrund als Ukrainerin ermöglichen es mir, vielfältige Perspektiven in die Kindertagespflege einzubringen und eine interkulturelle Sensibilität zu fördern. Ich träume davon, eine Welt für Kinder aufzubauen: zusammen mit den Eltern, mit Waldorfpädagogik und durch meine Erfahrung. Sehr wichtig finde ich, dass Kinder Geborgenheit und Wohlgefühl erhalten. Die ersten drei Lebensjahre sind eine sensible Entwicklungsphase. In dieser Zeit brauchen die Kinder Unterstützung für eine ungestörte Entwicklung ihrer Persönlichkeit.
Mein Ziel ist es, dass Sie jeden Tag Ihr Kind mit einem guten Gefühl in die Kindertagespflege bringen können. Mit dem Eintritt in die Kindertagespflege liegt das Wohlergehen des Kindes nicht mehr allein in der Verantwortung der Eltern, sondern auch in meiner als Tagesmutter. Daher ist mir eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Beziehung zu den Eltern sehr wichtig. Diese basiert auf Ehrlichkeit und Vertrauen und ist entscheidend für die Eingewöhnung und die positive Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Beim Erstgespräch erhalten Sie Informationen über Ihre konkrete Beteiligung am Eingewöhnungsprozess Ihres Kindes und deren Bedeutung. Sie erhalten außerdem Informationen zu Ablauf und Einzelheiten der Eingewöhnung. Es werden erste Absprachen getroffen. Die täglichen Gespräche bei der Bring- und Abholzeit sind sowohl für die Eltern als auch für mich als Tagesmutter von Bedeutung (zum Beispiel: Hat das Kind schlecht geschlafen?) für den bevorstehenden Betreuungstag. Durch die kleine Gruppengröße haben wir in jeder Situation ein wenig Zeit, um über den Tag und die Erlebnisse des Kindes zu sprechen.
Kurz nachdem sich das Kind in der Kindertagespflege eingewöhnt hat, findet das erste Entwicklungsgespräch statt. Weitere Gespräche zur Entwicklung folgen im Laufe des Jahres. Hier erhalten die Eltern zusätzliche Informationen über die Entwicklungsschritte ihres Kindes.
2.3 EXEMPLARISCHER TAGESABLAUF
Der Tagesplan hat eine sich wiederholende Grundstruktur und bietet gleichzeitig eine gewisse Flexibilität, die sich an den jeweiligen Tagesereignissen, der Dynamik innerhalb der Gruppe, geplanten Aktivitäten, den Witterungsbedingungen und den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientiert.
8:30 bis 8:45 Uhr ist Ankunftszeit mit Möglichkeit zum freien Spiel, Frühstück wird zubereitet.
8:45 bis 9:15 Uhr finden das gemeinsame Frühstück statt.
9:15 bis 9:30 Uhr schließt sich der Morgenkreis, gefolgt von hygienischen Maßnahmen und dem Ankleiden entsprechend des Wetters (außer bei anhaltendem Regen ist täglicher Aufenthalt im Freien vorgesehen).
9:45 bis 11:30 Uhr sind Ausflüge, Besuche des Spielplatzes (bei ungünstigem Wetter Innenraum-Aktivitäten) geplant
11:30 bis 12:00 Uhr gibt es Zeit für freies Spiel, Vorlesezeit, Essensvorbereitung.
12:00 bis 12:30 Uhr wird das Mittagessen gemeinsam eingenommen, gefolgt von Hygienemaßnahmen und den Vorbereitungen für die Mittagsruhe oder die Heimkehr einiger Kinder (hier kann schon Abholzeit sein).
12:45 bis 15:00 Uhr ist Mittagspause, während der keine Abholungen stattfinden. 15:00 bis 15:30 Uhr ist Aufwachzeit (mit Frischmachen) und der Nachmittagssnack
wird serviert.
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16:30 Uhr Abholzeit.
3. BILD VOM KIND
Meine Pädagogische Philosophie wird vom Kernverständnis über die Kinder geprägt: Jedes ist ein Individuum mit unverwechselbaren Eigenschaften:
● Die Individualität jedes Kindes steht im Mittelpunkt meines Handelns.
● Die Würde und Rechte des Kindes sind für mich unantastbar.
● Ich erkenne in jedem Kind eine eigenständige Persönlichkeit, deren Meinung ich
schätze und respektiere.
● Die Stärken und Herausforderungen jedes Kindes nehme ich an und unterstütze sie
entsprechend.
In der von mir betreuten Umgebung, wird Kindern ermöglicht:
● Freude und Aktivität zu erleben,
● ihre Neugier zu leben, zu erkunden, zu entdecken und dabei auch Fehler zu
machen,
● sich am Spiel zu beteiligen, mitzuwirken, sich zurückzuziehen,
● Emotionen zu erleben und auszudrücken. Kummer auszudrücken und über
Missgeschicke lachen zu können.
Ich fordere die Entwicklung zu starken Persönlichkeiten, die:
● aktiv Unterstützung suchen und Beziehungen knüpfen,
● sich Problemen stellen und Lösungen finden,
● auf ihre Fähigkeiten vertrauen,
● Kreativität und Fantasie entwickeln,
● unabhängig von der Bewertung durch andere sind
● Hilfe zu bekommen und annehmen und Herausforderungen positiv
gegenüberstehen,
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● ihren Kummer ausdrücken und über Missgeschicke lachen können.
Mein Ziel für die mir anvertrauten Kinder ist, dass sie zu selbstständigen, starken Individuen heranwachsen, die soziale Kompetenz besitzen, die Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein und Freiheit leben und die Freiheit der anderen respektieren - und die vor allem glücklich sind. Meine Aufgabe sehe ich darin, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Dies beinhaltet Vertrauen, altersgerechte und individuelle Förderungsmöglichk