bringt Ihnen Vorteile!
Liebe Eltern,
mein Name ist Marlen Kaufmann. Ich bin am 01.07.1977 in Bernburg geboren. Ich bin seit
Juli 2011 mit meinem Mann Daniel verheiratet und haben 3 Kinder. Meine Tochter Lucie ist
am 30.10.1998 geboren und wohnt nicht mehr zu Hause, sondern hat bereits einen
eigenen Haushalt. Mein im September 2009 geborene Tochter Zoé und mein im April 2017
geborener Sohn Lio, leben noch bei uns im Haushalt.
Ich bin gelernte Steuerfachangstellte. Nach Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers, las
ich zufällig im Rathaus Rheda-Wiedenbrück, von der Tätigkeit als Tagesmutter. Ich war
damals noch alleinerziehend mit meiner erstgeborenen Tochter Lucie.
Ich liebe Kinder und in meiner Kindheit war ich oft als Babysitter tätig. Ich war von dieser
Tätigkeit als Tagesmutter sehr angetan. So konnte ich, Kind und Beruf prima miteinander
vereinen.
Inzwischen übe ich meine Tätigkeit, als Tagesmutter mit Unterberechnungen zu den
Geburten meiner anderen beiden Kinder, seit 2005 aus.
Meine pädagogische Arbeit ist maßgeblich durch die Montessori-Pädagogik geprägt.
In großen Teilen stimme ich mit den Ansichten von Maria Montessori überein.
Als wichtigstes und oberstes Ziel, sehe ich die Aufgabe, den Kindern das Gefühl zu geben,
dass sie sich bei mir sicher, geborgen und auch willkommen sind. Ich stehe den Kindern
als vertrauensvolle Bezugsperson zur Seite, biete eine liebevolle Atmosphäre an und
begleite sie in der Erkundung ihrer selbst. Jedes Kind ist einzigartig. Die ersten
Lebensjahre sind sehr wichtig für die Prägung der eigenen Persönlichkeit. Die
Unterstützung zur Entwicklung eigener Vorlieben, Selbstvertrauen, persönlichen Stärken,
Fähigkeiten und Interesse der Kinder stehen im Vordergrund.
Deshalb möchte ich die Eltern bei der Förderung und Erziehung ihrer Kinder unterstützen,
6
eine vertrauensvolle und zuverlässige Betreuung bieten, damit sie beruhigt ihre
Verpflichtungen nachgehen könne.
Besondere Werte lege ich dabei auf folgende Schwerpunkte
• soziale Entwicklung
• Emotionale Entwicklung
• Sprachliche Entwicklung
• Groß- und Feinmotorik
• Selbständigkeit
• Kreativität
• Umwelt und Natur
• Sauberkeit und Hygiene
• Umgang mit Farben, Formen und Zahlen
Dies wird von mir gefördert durch:
• gemeinsames Spielen
• Singen, Tanzen
• Basteln, Malen gestalten
• Kinderbücher anschauen und vorlesen
• Spaziergänge in der Natur
• Kontakt mit anderen Kindern (Spielplatz), Besuch von Kolleginnen
• Gegenstände nach Farben zuordnen und zählen
• Anleitung zur Toilette gehen
• Hände waschen
• Zähne putzen
Eingewöhnung:
Der Übergang für das Kind in die Tagespflege ist eine große Herausforderung und bedarf
viel Einfühlungsvermögen. Es lernt eine neue Umgebung und eine fremde Person kennen,
zu der es eine Bindungsbeziehung aufbauen soll. Es muss sich an neue Situationen,
einen veränderten Tagesablauf und die mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Diese Veränderungen können mit erheblichem Stress verbunden sein. In Zusammenarbeit mit den Eltern möchte ich diesen Übergang in der Eingewöhnungsphase erleichtert. Um eine tragfähige Bindung aufzubauen, bedarf es eine Eingewöhnungszeit von zwei bis drei Wochen, denn ein idealer Übergang braucht vor allem Zeit. Die Eingewöhnung wird individuell auf das Kind abgestimmt, denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo. In der Eingewöhnungszeit sollte das Kind zunächst nur wenige Stunden zu mir kommen
und von einer ihm vertrauten Person begleitet werden. In der Regel sind das Mutter oder
Vater, aber auch Großeltern können einspringen, falls die Eltern nicht lange genug frei haben und eine gute Bindung zu den Großeltern besteht. So hat das Kind die nötige Sicherheit, um die ungewohnte Umgebung und mich sowie die anderen Kinder kennenzulernen. Ich werde versuchen über Spielangebote Kontakt zum Kind
aufzunehmen, vorsichtig und ohne das Kind zu bedrängen. Hilfreich sind dabei Informationen der Eltern über besondere Interessen und Eigenschaften des Kindes. Während der Eingewöhnung sind die Gespräche mit den Eltern sehr wichtig, da sie ihr Kind natürlich am besten kennen und es anderseits auch zu Ängsten und Unsicherheiten bei den Eltern kommen kann, wenn sie ihr Kind in fremde Hände geben. In persönlichen Gesprächen können diese Ängste am besten überwunden werden. Wenn das Kind mit mir in Kontakt tritt, kann nach ein paar Tagen ein Trennungsversuch
gewagt werden, bei dem die Bezugsperson zunächst für kurze Zeit das Zimmer verlässt.
Wenn der Trennungsversuch klappt, kann man die Trennungszeit langsam länger
ausdehnen. Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn das Kind mich ebenfalls als „sichere Basis“ akzeptiert hat und sich bei Kummer von mir trösten lässt.
Mahlzeiten:
Alle Mahlzeiten werden gemeinsam in der Küche eingenommen. Ein Tischspruch leitet
den Beginn unserer Mahlzeit ein. Für jede Woche erstelle ich einen Essensplan, bei dem
ich versuche, auf die Wünsche und Vorlieben der Kinder einzugehen. Ich koche täglich
frisch mit regionalen Zutaten.
Frühstück und Zwischenmahlzeiten geben die Eltern ihren Kindern täglich mit.