bringt Ihnen Vorteile!
Liebe Eltern,
als zugezogene Leipzigerin fühle ich mich nun schon seit 2008 in Connewitz zu Hause. Dort wohne und lebe ich mit meinem Partner und unserer 2018 geborenen Tochter Maya.
Vor und während meines Studiums der Sozialpädagogik an der HTWK Leipzig absolvierte ich diverse Praktika in Kinder- und Jugendeinrichtungen und war als Kinderbetreuung in Privathaushalten tätig.
Mit dem Studienabschluss in der Tasche war ich schließlich auf der Suche nach einem Arbeitsort der meinen Interessen und Fähigkeiten sowie vor allem meinen pädagogischen Vorstellungen im Zusammensein mit Kindern entspricht – so beschloss ich, mich mit einer eigenen Kindertageseinrichtung selbstständig zu machen.
Im November 2012 eröffnete ich das „Connewitzer Knöpfchen“.
Seit diesem Tage gehe ich jeden Morgen gern auf Arbeit – ich bin dankbar an einem so wundervollen, selbstgeschaffenen Ort mit Kindern arbeiten und leben zu können.
Besonders das Heranwachsen des einzelnen Kindes, das Zusammenwachsen der Gruppe und die Dankbarkeit der Eltern machen mich erfüllt, stolz und glücklich.
In der Zeit von August 2018 bis Dezember 2019 gab ich die Tagespflege in die Hände einer Vertretung um mich ganz der Schwangerschaft und dem ersten Lebensjahr meiner Tochter zu widmen.
Mit der Bereicherung und Erfahrung eines eigenen Kindes zeichnen mich nun Kreativität, Loyalität, Verständnis, Zielstrebigkeit, Offenheit, Kommunikationsgeschick, Herz und Leidenschaft für meinen Beruf mehr den je aus.
In einer 2 Raum - Erdgeschosswohnung stehen uns 58m² zur Verfügung. Der Hausflur des Wohnhauses ist durch wenige Stufen barrierefrei. Alle Räume des „Connewitzer Knöpfchen“ (Flur, Küche, Bad, Schlafzimmer, Spielzimmer) bieten genügend Platz, sind hell und mit allem ausgestattet, was eine sichere, ästhetische und freundliche Kindereinrichtung so braucht.
Besonders reizend ist unser eigener, eingezäunter Garten, der vom Spielzimmer aus begehbar ist. Verschiedenste Pflanzen, Picknickbank und Schattenmöglichkeiten machen unseren Garten zu einem gemütlichen Ort, an dem wir vorrangig in den wärmeren Monaten Zeit verbringen und auch gelegentlich Mahlzeiten einnehmen.
Aber auch unsere Umgebung bietet uns viele Möglichkeiten unsere Tage abwechslungsreich zu gestalten. Durch unser Kindertransportfahrrad „Babboe Curve“, welches wir überwiegend für unseren Vormittagsausflug nutzen, sind wir besonders mobil. Vor allem der nahegelegene Auwald und Wildpark wird rege von uns genutzt. Von hier aus gelangen wir auch zu weiter entfernten Spielplätzen, Grünflächen und Parks.
Durch den Hinterausgang des Wohnhauses erreichen wir unseren Hinterhof und direkt den Herderspielplatz. Der teilweise asphaltierte, komplett umzäunte Hinterhof lädt zum Dreirad- und Bobycarfahren ein, bietet Einblicke in die Nachbargärten und sogar die Nachbarhühner und Gänse können bestaunt werden.
Ebenso unternehmen wir gemeinsame Obst- und Basteleinkäufe und fahren auch gerne mal mit der Straßenbahn. Dies ermöglicht uns unser Krippenwagen.
Aufgabe der Tagespflege „Connewitzer Knöpfchen“ ist es - neben der liebevollen, zuverlässigen sowie kooperativen Betreuung und Erziehung – die Kinder in verschiedenen Bildungsbereichen bestmöglich zu fördern. Welche das sind erläutere ich in meiner Konzeption.
Dabei gilt für mich stets die Maxime, dass kindliche Bildungsprozesse bereits mit der Geburt beginnen, gänzlich individuell, immer vorhanden und unerschöpflich sind. Im Sächsischen Bildungsplan lautet der Grundgedanke, dass Kinder „…mit der Geburt zu Einwanderern in ein unbekanntes Land … werden … dessen Erkundung und Aneignung den Kern des Bildungsprozesses ausmacht.“ Folglich sehe ich es als meine Aufgabe, den Kindern die mir zur Tagespflege von den Eltern anvertraut werden, auf ihrem “Eroberungsweg des Neulandes“, zur Seite zu stehen.
Die „Connewitzer Knöpfchen“ bekommen von mir jene materiellen, zeitlichen, räumlichen und pädagogischen Bedingungen zur Verfügung gestellt, die sie für eine optimale Entwicklung ihrer Persönlichkeit, ihres Körpers, ihrer Stärken sowie für soziale Kompetenzen brauchen.
Als dieser Wegbegleiter basiert mein Handeln dabei auf der Grundhaltung, dass jedes Kind einzigartig und liebenswert ist. In der täglichen Arbeit mit den Kindern und in der Kommunikation mit den Eltern besinne ich mich immer wieder auf persönliche Erfahrungen und meine eigene Ethik. Ferner unterstützen mich das Fachwissen und die Fähigkeiten, welche ich innerhalb des Studiums erworben habe, sowie regelmäßige Weiterbildungen und stetige persönliche Reflektionen.
Weitere Grundlage meiner pädagogischen Arbeit ist ein demokratisches Miteinander und das Verständnis, dass jedes Kind maßgeblich an seiner Entwicklung beteiligt ist.
Dies bedeutet nicht, dass es für die Kinder keine Regeln gäbe. Diese sind äußerst notwendig und geben sowohl dem Kind als auch der ganzen Gruppe halt.
Außerdem ist mir wichtig, den Kindern - trotz der Ausrichtung auf ein Miteinander – zu vermitteln, dass es einen Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen gibt. Kinder sollen Kinder bleiben dürfen. Ich selbst sehe mich in der Gruppe freilich als die Erwachsene, die letztendlich „den Hut auf hat“. Jedoch sehe ich mich auch als ein Teil der Gemeinschaft, in der jedes Kind, ein natürliches Mitspracherecht hat.
Auch Experimentieren und Fehlermachen gehören zum Entwicklungsprozess eines jeden Kindes und gleichzeitig auch zu meinem - schließlich lerne ich ebenfalls ständig dazu.