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Mein Name ist Tatjana Aydin. Ich wurde am 20. Juni 1988 in Kasachstan geboren und bin stolze Mutter von zwei Kindern – mein Sohn wurde 2013, meine Tochter 2018 geboren.
Die Arbeit als Tagesmutter mache ich von Herzen gern. Es erfüllt mich, Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, ihre Entwicklung mitzuerleben und ihnen Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen zu schenken. Jedes Kind ist einzigartig, und genau das macht meine Arbeit so wertvoll und schön für mich.
Für mich ist es nicht nur ein Beruf, sondern eine Aufgabe mit Sinn, die mir täglich Freude bereitet und mir sehr am Herzen liegt.
Meine Pädagogischen Ansätze entnehme ich verschiedenen Pädagogen. Bei der Fröbel-Pädagogik reizt mich der Einklang der Gegensätze von der Natur und Geist.
Außerdem reizt mich bei der Fröbel-Pädagogik der Tätigkeitsbereich des Bewegungsspiels wie Laufspiele, Tanzen, Kreisspiele und Darstellungsspiele.
Zu guter Letzt prägt auch die Montessori-Pädagogik meinen Alltag mit den Kindern.
Ziel der Montessori-Pädagogik ist es, die Kinder zu begleiten, dass sie sich zu eigenständigen, selbstbewussten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten entwickeln. In der vorbereiteten Umgebung hat das Kind freien Blick und Zugang zu sämtlichen Materialien. Die klare Strukturierung und Offenheit eines Montessori- Raumes sind eine Einladung an das Kind, die Welt auf eigene Faust zu entdecken. Dabei spielt für mich eine große Rolle, den Raum nach Ordnung, Übersicht und Struktur aufzubauen, um den Kindern so viel Raum wie möglich zum Spielen, Bewegen und Ausruhen zu bieten. Jedes Kind ist ein Entdecker, Forscher und Erfinder. Ich schaffe in meinen Räumen einen geschützten Rahmen, in dem die Kinder ihre eigenen Grenzen und die der Gruppe spielerisch erfahren und testen können
Mein Schwerpunkt die „Gruppe“, ist mit der „Natur“ geleichgesetzt. Denn die Gruppe kann in der Natur viel lernen und erleben. Die Natur ist für Kinder eine riesige Spielwiese, auch wenn es in ihr keine vom Menschen hergestellten Spielzeuge gibt. Die meisten Kinder werden schnell selbst erfinderisch und beschäftigen sich mit allem, was sie umgibt. Wie selbstvergessen und vertieft sie z. B. Sandburgen auftürmen oder mit Stöcken in der Erde graben, haben wir alle sicher schon beobachtet. Denn die Natur spricht alle Sinne an und bietet die Möglichkeit, sie auf viele verschiedene Arten zu erleben:
Beobachten: Wie verändern sich die Pflanzen und das Verhalten der Tiere mit den Jahreszeiten? Entdecken: Welche Tiere leben unter einem umgestürzten Baum? Welche Spuren hinterlassen die verschiedenen Tiere? Bewegen: Über einen Baumstamm balancieren, auf einen Baum klettern, auf einen Hügel steigen, auf Felsen klettern. Fühlen: Wie fühlt sich eine Feder an, wie eine Schnecke? Riechen: Wie riecht ein heißer Sommertag, wie ein Frühlingsregen? Hören: Welche Laute machen unterschiedliche Tiere? Welche Geräusche macht der Wald? Bauen: Wie baut man einen Schneemann, eine Skulptur aus Sand oder Erde? Schmecken: Wie schmeckt Schnee?
Gleichzeitig ist bekannt, dass Menschen durch Handeln mehr lernen als durch Beobachten oder Zuhören. Je mehr Sinne beim Lernen angesprochen werden, umso mehr merken wir uns. Die Natur als Lernraum und bietet eine Vielzahl von Impulsen, diese sprechen die kindliche Kreativität an und laden dazu ein, selbst aktiv zu werden.