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Ich bin seit 2007 mit viel Freude als Tagesmutter in Wiesbaden tätig und betreue Kinder im Rahmen des Projekts Kinderbrücke. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesbaden und dem Kinderschutzbund bin ich dabei gut vernetzt und fachlich begleitet.
Im Rahmen der Kinderbrücke sind wir aktuell eine feste Gruppe von fünf Tagesmüttern, die sich im Bedarfsfall gegenseitig vertreten. Einmal pro Woche treffen wir uns gemeinsam mit unseren Tageskindern in einem festen Spielkreis. Dieser wird von einer pädagogischen Fachkraft begleitet, die uns auch darüber hinaus mit Rat und Unterstützung zur Seite steht. Durch diese regelmäßigen Treffen lernen die Kinder nicht nur die anderen Kinder, sondern auch die übrigen Tagesmütter gut kennen. Sollte einmal eine Vertretung notwendig werden, ist die Betreuungsperson für das Kind also nicht völlig fremd.
Ich selbst bin Mutter von drei Kindern im Alter von 25, 20 und 10 Jahren und lebe mit meiner Familie in einem lebendigen, familiären Umfeld. Genau dieses familiäre Miteinander ist mir auch in meiner Kindertagespflege wichtig.
Unser Alltag ist abwechslungsreich und möglichst natürlich gestaltet. Wir sind viel draußen, nutzen unseren Garten, gehen in den Park oder auf verschiedene Spielplätze und treffen uns regelmäßig mit anderen Tagesmüttern und ihren Kindern.
Auch gemeinsames Essen gehört für mich zu einem guten Alltag dazu. Ich koche jeden Tag frisch und lege großen Wert auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und kindgerechte Ernährung.
Was ich an meiner Arbeit besonders mag, ist, die Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen – sie beim Entdecken, Lernen und Großwerden zu erleben und zu sehen, wie sich jedes Kind ganz individuell entwickelt.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht für mich das Kind als eigene Persönlichkeit mit seinen individuellen Bedürfnissen, Gefühlen und Grenzen.
Ich arbeite bedürfnis- und bindungsorientiert und möchte den Kindern einen sicheren Rahmen geben, in dem sie sich ausprobieren, entdecken und entwickeln können. Dabei ist mir wichtig, dass Kinder zunehmend lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken, aber auch die Bedürfnisse und Grenzen anderer zu respektieren.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Betreuung liegt deshalb auf dem sozialen Miteinander. Die Kinder lernen, miteinander zu spielen, Konflikte auszuhalten und zu lösen, Rücksicht zu nehmen, zu helfen und gleichzeitig für sich selbst einzustehen.
Gerade in einer kleinen altersgemischten Gruppe sehe ich darin eine große Chance. Die jüngeren Kinder beobachten und lernen von den älteren, während die größeren Kinder Rücksichtnahme, Verantwortung und Hilfsbereitschaft erleben und entwickeln können.
Gleichzeitig dürfen Kinder bei mir möglichst viel selbst ausprobieren und ihrem Entwicklungsstand entsprechend selbstständig werden. Ich begleite und unterstütze sie dabei, ohne ihnen Dinge abzunehmen, die sie bereits selbst bewältigen können.
Bewegung und Natur gehören selbstverständlich zu unserem Alltag. Wir verbringen täglich Zeit draußen – im Garten, im Park oder auf Spielplätzen. Regelmäßige Treffen mit anderen Tagespflegepersonen und ihren Kindern erweitern zusätzlich den sozialen Erfahrungsraum der Kinder.
Feste Abläufe und Rituale geben Orientierung und Sicherheit, gleichzeitig bleibt genügend Raum für freies Spiel, eigene Ideen und die Interessen der Kinder.
Mein Ziel ist es, dass sich die Kinder bei mir sicher und angenommen fühlen und gleichzeitig Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und soziale Kompetenz entwickeln können.